Photovoltaik auf einem Gewerbedach auf Rügen

Gewerbeprojekte der InselSassnitz 86 kWp · Putbus 120 kWp

Gewerbe

Photovoltaik für Gewerbe auf Rügen

Strom vom eigenen Dach ist für Betriebe planbarer als jeder Einkaufspreis. Wir planen Anlage, Speicher und Ladepunkte als ein System, ausgelegt auf Ihren tatsächlichen Verbrauch.

Ferienhäuser in Göhren, aus der Luft

Mehrere Dächer eines Beherbergungsbetriebs, zusammen geplant und montiert. Genau die Konstellation, um die es auf dieser Seite geht.

Göhren, Sommer 2026. Aufnahme aus eigener Hand, ohne Ton.

Eigenverbrauch: die Rechnung, die für Betriebe aufgeht

Gewerbebetriebe verbrauchen ihren Strom vor allem tagsüber, genau dann, wenn die Anlage erzeugt. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, ersetzt eine eingekaufte. Deshalb zählt bei Gewerbeanlagen nicht die maximale Größe, sondern die Auslegung auf Ihr Lastprofil.

Hotels und Pensionen: Küche, Wellness und Klimatisierung laufen in den Erzeugungsstunden
Werkstätten und Produktion: Maschinen und Druckluft mit konstantem Tagesverbrauch
Handel und Kühlung: Kälte braucht Strom rund um die Uhr, bei Sonne besonders viel
Landwirtschaft: große Dachflächen treffen auf Melk-, Lüftungs- und Kühltechnik
Vollflächig mit Photovoltaik belegtes Dach eines Mehrgeschossers auf Rügen, Luftaufnahme

Das System

Dach, Speicher und Ladepark greifen ineinander

Jede Komponente in der Zeichnung ist anklickbar und führt zum passenden Abschnitt.

NES · SYSTEMZEICHNUNG GEWERBEHALLE + LADEPARK GEWERBEDACH FASSADEN-PV SPEICHER LADEPARK

Gewerbespeicher: mehr als Eigenverbrauch

Ein Speicher verschiebt Ihren Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden. Im Gewerbe kann er zusätzlich Aufgaben übernehmen, die es im Privathaus nicht gibt.

Eigenverbrauch erhöhen

Überschüsse vom Mittag decken den Verbrauch am Abend. Wie groß der Speicher sein sollte, entscheidet der Verbrauch nach Sonnenuntergang, nicht der Katalogwert.

Lastspitzen kappen

Betriebe mit Leistungsmessung zahlen neben dem Arbeitspreis einen Leistungspreis für die höchste gemessene Viertelstunde des Jahres — üblich sind 80 bis 150 Euro je Kilowatt und Jahr. Wer die Spitze um 20 Kilowatt senkt, spart also 1.500 bis 3.000 Euro jährlich. Der Speicher fängt kurze Spitzen ab, etwa beim Anlauf großer Maschinen. Das funktioniert auch unabhängig von der Solaranlage.

Weiterarbeiten bei Netzausfall

Mit ersatzstromfähiger Auslegung laufen Kühlketten und Kassen weiter, wenn das Netz ausfällt. Für Betriebe auf der Insel ein handfestes Argument, kein Komfortthema.

Bei Gewerbespeichern arbeiten wir herstelleroffen, unter anderem mit Systemen von FENECON und E3/DC. Entscheidend ist, was zu Ihrem Lastprofil und Ihrem Netzanschluss passt.

STEUERLICH BEFRISTET

Für Anschaffungen bis Ende 2027 lässt sich ein Gewerbespeicher degressiv mit bis zu 30 Prozent jährlich abschreiben. Das verkürzt die Amortisation spürbar — die liegt bei reiner Lastspitzenkappung ohnehin meist bei drei bis fünf Jahren. Wie sich das in Ihrem Fall auswirkt, rechnet Ihr Steuerberater; wir liefern die Zahlen zur Anlage.

Eines vorweg, damit die Erwartung stimmt: Ohne Ihren Lastgang ist jede Speichergröße geraten. Wir fordern die Viertelstundenwerte beim Netzbetreiber an und rechnen damit — erst danach bekommen Sie ein Angebot.

Ladeinfrastruktur für Ihren Standort

Ladepunkte für Fuhrpark, Beschäftigte und Gäste gehören in dieselbe Planung wie Anlage und Speicher. Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf die Ladepunkte, damit Ihr Netzanschluss nicht erweitert werden muss.

Fuhrpark über Nacht oder in Standzeiten laden, bevorzugt mit eigenem Strom
Ladepunkte für Gäste, auf Wunsch mit Abrechnung je Ladevorgang
Lastmanagement schützt den Netzanschluss und spart Baukosten
Vorbereitung für spätere Erweiterung gleich mitgeplant

Mehr zur E-Mobilität

Ladepunkt auf einer Säule an einem Gewerbestandort

Erfahrung mit Gewerbeprojekten

Seit 1999 auf der Insel. Wir kennen die Dächer, den Netzbetreiber und die Genehmigungswege.

Gewerbehalle Sassnitz, Eigenverbrauch86 kWp
Hallendach Putbus, Landwirtschaft120 kWp
Technik im Gewerbeherstelleroffen

So kommen wir zu belastbaren Zahlen

Wir rechnen nicht mit Pauschalwerten. Grundlage ist Ihr tatsächlicher Verbrauch.

1

Verbrauch sichten

Sie stellen uns Ihre letzte Stromabrechnung bereit. Bei registrierender Leistungsmessung erhalten Sie den Lastgang auf Anfrage vom Netzbetreiber; damit lassen sich Speichergröße und Lastspitzenkappung auslegen, statt sie zu schätzen.

2

Standort prüfen

Dachflächen, Statik, Zählerschrank und Netzanschluss vor Ort. Auf Wunsch auch Stellplätze und Fassadenflächen: Senkrechte Module liefern morgens, abends und im Winter gleichmäßiger, das passt zu langen Öffnungszeiten.

3

Konzept rechnen

Anlagengröße, Speicher und Ladepunkte werden auf Ihr Lastprofil ausgelegt. Sie sehen, welche Wirkung jeder Baustein hat.

4

Umsetzen und betreuen

Montage durch unser Team, Anmeldung beim Netzbetreiber, danach Wartung und Service von der Insel aus.

Häufige Fragen aus Betrieben

Lohnt sich Photovoltaik für meinen Betrieb auch ohne Einspeisevergütung?
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist der Anteil Ihres Verbrauchs, der in die Erzeugungsstunden fällt. Je höher er ist, desto weniger hängt die Wirtschaftlichkeit an der Vergütung. Wir rechnen das mit Ihren echten Verbrauchsdaten durch.
Brauche ich für Speicher und Ladepunkte einen größeren Netzanschluss?
Oft nicht. Wir prüfen Zählerschrank und Anschlussleistung bei der Standortaufnahme und stimmen uns mit dem Netzbetreiber ab. Erst wenn Lastmanagement und Speicher nicht ausreichen, wird eine Erweiterung zum Thema.
Welche Unterlagen brauche ich für ein Angebot?
Ihre letzte Stromabrechnung genügt für den Einstieg, bei registrierender Leistungsmessung zusätzlich der Lastgang vom Netzbetreiber.
Sind Sie an einen Hersteller gebunden?
Nein. Module, Wechselrichter und Speicher wählen wir je Projekt aus, passend zu Lastprofil, Netzanschluss und Budget.

Nächster Schritt

Lassen Sie Ihren
Standort durchrechnen

Kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten eine Einschätzung für Ihren Standort und erfahren, welche Unterlagen wir für ein belastbares Konzept brauchen.

Senkrechte Draufsicht auf das Hoteldach in Göhren mit Photovoltaik-Modulfeldern